Gotteshand

entzündungshemmend, anregend, antiseptisch, krampflösend, harntreibend, blähungswidrig, verdauungsfördernd, menstruationsregelnd

Gotteshand | Achillea Millefolium | Schafgarbe, Heil aller Schäden, Balsamgarbe, Blutkraut, Fasankraut, Feldgarbe, Frauendank, Teekraut, Rippenkraut

Die Gotteshand beinhaltet alle Mineralstoffe der 12 Schüssler-Salze.
Laut einer Sage aus Irland war die Schafgarbe die erste Pflanze, die Jesus als Kind gepflückt hat und deshalb hat sie das Synonym Gotteshand erhalten, das wir verwenden.
Die Schafgarbe, das zeigt nicht nur die Fülle an volkstümlichen Namen, ist eine der ältesten Heilpflanzen der europäischen Kräuterkunde. Aufsehen erregte eine 2013 veröffentlichte Untersuchung, in der sie den Gebrauch von Schafgarbe durch Neandertaler vor etwa 50.000 Jahren in Europa nachwiesen.

Anwendung Essenz

Besonders wirksam ist die Gotteshand bei Magen-Darm-Problemen. Nicht umsonst wird sie auch “Bauchwehkraut” genannt. Durch ihre galletreibenden und blähungswidrigen Wirkstoffe kann sie bei Magen- und Unterleibsschmerzen, verschiedenen Unterleibsentzündungen und Blähungen helfen.
Bei Kopfschmerzen kann die Gotteshand als Akutmittel hilfreich sein.
Sie wirkt beruhigend auf das Nervensystem und ausgleichend auf den Körper.
Durch die Gerbstoffe und Flavonoide hat diese Essenz eine wundheilende und entzündungshemmende Wirkung. Äußerlich wird sie zur Heilung von entzündeter Haut und Schleimhaut angewendet, außerdem bei Krampfadern, Durchblutungsstörungen und Scheidenpilz. Verdünnen Sie dazu ein paar Tropfen der Gotteshand-Essenz im Verhältnis eins zu zehn mit Wasser und legen getränkte Kompressen auf die betroffenen Hautpartien. Auf diese Weise wird das venöse Blutsystem gestärkt und Krankheitserreger werden bekämpft.
Durch ihre blutstillende Wirkung ist diese Essenz bei allen Arten von oberflächlichen Blutungen, wie zum Beispiel bei Nasenbluten, Hämorrhoiden und Schnittwunden, ein effektives Erste-Hilfe-Mittel. Auch bei zu starker Menstruation und Krämpfen kann diese Essenz Linderung verschaffen.

Anwendung Öl

Die wundheilende Wirkung der Gotteshand entfaltet sich in dem Öl sehr gut und wird gerne in der Hautpflege angewendet. Man kann das Öl pur auf die Haut auftragen. Wenn man es in die Kopfhaut einmassiert, soll es bei hormonellem Haarausfall helfen. Während der Menstruation ist eine Bauchmassage mit dem Öl sehr angenehm.
Das Öl beruhigt die Haut und eignet sich hervorragend zur Körpermassage.
Es kann bei Akne und unreiner Haut unterstützend wirken sowie Sonnenbrand und Cellulite lindern.
Es kann entzündungshemmend bei Gelenksproblemen, sowie krampflösend wirken.

Hinweis

Nach der Anwendung direkte Sonne meiden!

Feinstoffliche Wirkung

Emotionale Abgrenzung und Sicherheit. Die Gotteshand kann Menschen mit emotionalen Wunden auch vorbeugend helfen. Wenn widrige Umstände oder schädliche Einflüsse jeder Art vorhanden sind, bildet sie einen „Schutzmantel aus Licht“, der abschirmt und so sicher machen kann. Die Gotteshand ist auch geeignet für Menschen in Heilberufen, damit sie sich besser distanzieren und vor Energien schützen können.

TCM

Die thermische Wirkung ist neutral, die zugeordneten Organe sind Leber, Milz und Blase. Schafgarbe nährt die Milz und löst Leberstagnationen. Sie trocknet Schleim, Feuchtigkeit und bewegt das Blut. Die Gebärmutter wird angeregt. Man verwendet sie bei Gallenblasenentzündungen, bei Verdauungsproblemen, bei Migräne, Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen und Gastritis.

Eigenschaften

entzündungshemmend, anregend, antiseptisch, krampflösend, harntreibend, blähungswidrig, verdauungsfördernd, menstruationsregelnd

Inhaltsstoffe

Prozulene, Campher, Thujon, Cineol, Eukalyptus, Gerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe, Cumarin, Mineralstoffe, Natrium.

Garten

Wo sich die Gotteshand im Garten ansiedelt, sollte sich der Gärtner freuen, denn sie verleiht den Nachbarpflanzen größere Widerstandsfähigkeit und verstärkt ihren Duft.