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Herzgespann

blutdrucksenkend, beruhigend, herzstärkend, krampflösend

Herzgespann| Leonurus cardiaca | Bärenschweif, Herzgold, Herzheil, Löwenschwanz, Herzkräutl, Mutterkraut

Das Herzgespann ist eine der ältesten dokumentierten Heilpflanzen. Sie wird circa 1,5 Meter hoch. Beheimatet ist das Herzgespann im Himalaya Gebiet und in Ostsibirien. Schon im Mittelalter wurde das Herzgespann bei „Spann“ (alte Bezeichnung für Muskelverspannung) also für Herzmuskelverspannung eingesetzt.

Hinweis

Für Männer sollte die Einnahme von täglich zwei Mal fünfzehn Tropfen nicht überschritten werden, da das Herzgespann die Erektion stark anregen kann. Eine Überdosierung kann Erbrechen und ein starkes Durstgefühl auslösen.
Bei der Einnahme von chemischen Herzmitteln sollte die Einnahme mit einem Arzt abgeklärt werden.

Anwendung Essenz

Es wird bei hohem Blutdruck verwendet. Wenn Sie öfter von unangenehmem, nicht organisch bedingtem Herzklopfen oder Herzrasen betroffen sind, dann ist das Herzgespann die richtige Heilpflanze für Sie. Sie können das Kraut auch zur Unterstützung bei Schilddrüsenüberfunktion anwenden, sofern Ihre überaktive Schilddrüse zu Herzrasen beiträgt. Außerdem hilft das Kraut gleichzeitig gegen Nervosität und ist sehr gut verträglich.
Dass die Extrakte aus dem Herzgespannkraut bei regelmäßiger Anwendung beruhigend wirken und die Herzschlagfrequenz sowie den Blutdruck senken, konnte in vielen Untersuchungen gezeigt werden. Wenden Sie das Heilkraut über mehrere Wochen an, werden nervös bedingtes Herzklopfen und Herzrasen gelindert. Sie benötigen also etwas Geduld bei der Anwendung.

Feinstoffliche Wirkung

Das Herz kann betreffende Symptome oftmals mit Angst und Beklemmungsgefühlen zeigen, die wiederum wie bei einem Dominoeffekt andere Beschwerden nach sich ziehen können, wie kreisende negative Gedanken um die eigene Gesundheit, Schlafbeschwerden und das Gefühl, immer erschöpft zu sein. Dabei können die mysteriösen Herzbeschwerden die Lebensqualität beeinträchtigen. Herzgespann kann hier unterstützen und Abhilfe schaffen.

TCM

Leonurus heterophyllus und Leonorus sibiricus (Chinesisches Mutterkraut, Sibirisches Herzgespann) werden für die Herstellung chinesischer Mittel bereits in Deutschland angebaut. Die TCM verwendet die Pflanzen bei Ödemen und verminderter Harnausscheidung, Ekzemen, Abszessen, Potenzstörungen, Menstruationsbeschwerden, Nierensteinen, Nierenentzündungen, Halsentzündungen und bei der Geburtshilfe.

Eigenschaften

blutdrucksenkend, beruhigend, herzstärkend, krampflösend

Inhaltsstoffe

Gerbstoffe, Bitterstoffe (Leonurin), ätherisches Öl, Alkaloide (Betonicin, Turicin), Flavonoide, Glykoside