FR 27.01.2023 ab 15:00 geschlossen / MO 30.01.2023 ab 15:00 Uhr geschlossen

Hexenkraut

entzündungshemmend, nervenstärkend, blutverbessernd, beruhigend, schmerzlindernd

Hexenkraut | Hypericum perforatum | Johanniskraut, Johannisblut, Blutkraut, Löcherkraut, Jägerteufel

In der Antike, wie auch im Mittelalter stand es bei Ärzten und Heilkundlern hoch im Kurs. So pries es Paracelsus in den allerhöchsten Tönen: „Es ist nicht möglich, dass eine bessere Arznei für Wunden in allen Ländern gefunden wird. Das ist ein Universalmittel mit höchster Wirkkraft, der sich alle beugen müssen.“, „Es hilft gegen Schwindel und gegen die fürchterlichen melancholischen Gedanken.“ Im 19. Jahrhundert wurde die nervenstärkende Wirkung der Pflanze entdeckt, die auch heute noch gegen Depressionen angewendet wird.

Anwendung Tinktur

Sie gilt als eines der Besten natürlichen Antidepressiva, kann bei entzündlichen und nervösen Erkrankungen, Prüfungsangst, melancholischen Zuständen, Depression, Überanstrengung, Unruhezuständen, Schwindel, Schlaganfall, Zittern der Gliedmaßen, nervöses Herz, Magenleiden, Magen– Darm– und Unterleibskrämpfen, Blähungen, Bettnässen und Leberleiden unterstützen.

Hinweis

Kann die Wirkung der Antibabypille aufheben!

Anwendung Öl

Lindert Schnarchen, dafür ein bis zwei Tropfen in die Nase träufeln.
Zur Pflege empfindlicher, unreiner oder entzündeter, strapazierter Haut wird das beliebteste und bekannteste Öl der Volksheilkunde gerne verwendet, sowie gegen allzu schnell fettende Haare und Kopfhaut. Zur Wundbehandlung verhindert es die Entstehung auffälliger Narben.
Es lindert die Haut nach einem Sonnenbrand oder nach leichten Verbrennungen. Hexenkraut unterstützt bei allen Arten von Verrenkungen, stumpfen und offenen Verletzungen, Muskelzerrungen und den Folgen eingeklemmter Nerven sowie Muskelverspannungen.

Hinweis

Nach der Anwendung direkte Sonne meiden!

Feinstoffliche Wirkung

Geborgenheit und Schutz. Diese Essenz kann hilfreich für Menschen sein, die durch Unwissenheit und Schüchternheit in ängstliche Stressmuster fallen. Johanniskraut kann die Sonne ins Leben zurückbringen.

TCM

Die thermische Wirkung ist kalt, die zugeordneten Organe sind Herz, Leber und Niere. Das Johanniskraut gilt in der TCM als Nervenberuhigungsmittel. Es nährt das Yin des Shyoyon (Herz und Nieren) und stärkt das Leber Qi.

Eigenschaften

entzündungshemmend, nervenstärkend, blutverbessernd, beruhigend, schmerzlindernd

Inhaltsstoffe

Hypericin, Phytosterin, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Rutin, Quericin, Cholin, Flavonoide, roter Farbstoff (macht Hautzellen lichtempfindlicher, löst bei Weidetieren die Lichtkrankheit aus)