Königsbalsam

fiebersenkend, antiseptisch, anthelmintisch (gegen Würmer), stimuliert das Herz, appetitanregend, verdauungsfördernd, milchvermehrend, hustenstillend, nervenberuhigend, potenzstärkend, schlaffördernd, schweißtreibend

Königsbalsam | Ocimum basilicum | Basilikum, Bienenkraut, Basilienkraut, Königskraut, Pfefferkraut, Krampfkräutl, Tulsi

Die Herkunft des Basilikums ist heute nicht mehr feststellbar. Als Herkunftsgebiet wird Nordwest-Indien vermutet. In Vorderindien wurde Basilikum bereits rund 1000 v. Chr. als Gewürz-, Heil- und Zierpflanze kultiviert. Funde in Pyramiden belegen den Anbau in Ägypten bereits im Altertum.
Der Name leitet sich aus dem Griechischen ab und heißt so viel wie „königliche Heilpflanze“. Bei uns wird er als Königskraut oder Königsbalsam bezeichnet.

Anwendung Essenz

Der Königsbalsam ist ein hervorragendes Scherzmittel bei jeder Art von Schmerz (Bandscheibenvorfall, Rückenschmerzen usw.), weil er krampflösend wirkt und das Sinken in die körperliche Schonhaltung verhindern kann. Die Einnahme von 30-40 Tropfen kann mehrmals am Tag erfolgen.
Bei einem Bandscheibenvorfall sollte sofort ein Schmerzmittel (z.B. Königsbalsam-Essenz in hoher Dosierung-circa ein Teelöffel auf 1/2 Glas Wasser) eingenommen werden. Bei starken Schmerzen wird ansonsten eine Schonhaltung eingenommen und die Beschwerden werden dadurch noch verschlimmert.  
Der Königsbalsam ist als natürliches Hausmittel vielseitig einsetzbar und unterstützt fast alle Erkrankungen der Atemorgane, insbesondere Husten, Hauterkrankungen, Fieber bei Malaria, Bauchschmerzen und Erkrankungen des Urogenitaltrakts.
Er wirkt als Fieber– oder Schwitzessenz, bei Magen– und Verdauungsstörungen, Verstopfung, Schlaflosigkeit, Blähungen, Krämpfen und bei der Menstruation.
Der Königsbalsam wirkt vor allem gegen krampfartige Beschwerden und Symptome während der Wechseljahre.

Ayurveda

Schon vor über 4000 Jahren nutzten die Inder das Basilikum. Sie waren der Überzeugung, dass es etwas Göttliches sei. Alle Basilikum Sorten haben ähnliche Wirkungen. Das heilige Basilikum ist Vishnus Pflanze und wird vor den Vishnu Tempeln angebaut. Vishnu ist der Welterhalter und da Dhanvantari, der Gott des Ayurveda eine Form Vishnus ist, ist Tulsi auch für alle Ayurveda-Interessierten eine besonders wichtige Pflanze. Wenn die Pflanze noch klein ist, werden Stängel und Blätter, sonst nur die Blätter verwendet. Sie gilt als eine der besten stressverringernden Pflanzen.

TCM

Die thermische Wirkung des ganzen Krauts ist warm. Die zugeordneten Organe sind Herz, Lunge und Magen. Basilikum tonisiert das Yang von Niere, Lunge und Magen. Es stimuliert die Lunge und vertreibt Feuchtigkeit und Schleim.

Eigenschaften

fiebersenkend, antiseptisch, anthelmintisch (gegen Würmer), stimuliert das Herz, appetitanregend, verdauungsfördernd, milchvermehrend, hustenstillend, nervenberuhigend, potenzstärkend, schlaffördernd, schweißtreibend

Inhaltsstoffe

ätherisches Öl, Kampfer, Lineol, Gerbstoff, Glykosid