Löwenzahnwurzel

gallebildend, gallenflussfördernd, nierenanregend, leberstärkend, stoffwechselanregend, antirheumatisch

Löwenzahnwurzel | Taraxacum officinale | Apothekerkraut, Apostelkraut, Augenmilch, Augenwurz, Bärenzahnkraut, Dotterblume, Feldblume, Kuhblume, Pfaffenblume

Im Gegensatz zu dem arabischen Raum, wo der Löwenzahn schon lange als Heilpflanze verwendet wurde, dürfte er bei uns erst gegen Ende des Mittelalters bekannt geworden sein. Im 16. Jahrhundert wird er in Kräuterbüchern als „gebenedeite Arznei“ bezeichnet. Er gilt als Kraut, das den Körper im Frühjahr so richtig „ausputzt“ und reinigt.
Eine alte Volksweisheit sagt: Eine Löwenzahn-Wurzel-Kur bringt den ganzen Organismus in Schwung. Alle Ablagerungen durch das schwer verdauliche Winteressen werden aus dem Körper gespült.

Anwendung Essenz

Reich an Mineralstoffen, Vitaminen und Enzymen wirkt der Löwenzahn belebend auf viele Körperfunktionen. Eine Kur über drei Wochen hinweg durchgeführt, ist ein Verjüngungsmittel für Bindegewebe, Leber, Niere und gegen die Neubildung von Gallensteinen.
Der übersäuerte Organismus kann aufatmen.
Man merkt es mit zunehmender Festigkeit des Zahnfleisches, an der schnelleren Heilung von Wunden, am erholten Zustand der Haut und am Haarwachstum, das einen Schub bekommt.
Eine Kur ist für alle Menschen, die ein Knochenleiden haben, ausgesprochen positiv.
Die Wurzel des Löwenzahns regt die Bauchspeicheldrüse, die für die Produktion von Insulin zuständig ist an zu arbeiten. In der Folge arbeitet die Leber, die Nieren und die Galle besser.
Sie ist ein wirksames Mittel bei Diabetes.
Die Löwenzahn-Wurzel-Essenz kann den Abbau einer Fettleber unterstützen.

Feinstoffliche Wirkung

Auflösung von Gefühlsspannungen. Sie kann für Menschen hilfreich sein, die sowohl geistig als auch körperlich unter Spannung stehen. (Selbst-)-Überforderung wird erkannt und emotionale und körperliche Spannungen können sich auflösen.

TCM

Die thermische Wirkung ist kalt, die Organzuordnung ist der Magen und die Leber. Löwenzahn klärt feuchte Hitze und löst Leber-Qi-Stagnationen auf. Er wirkt auf das Leber-Yang und kräftigt das Milz-Qi. Die Anwendung ist ähnlich wie in der europäischen Medizin, die TCM nimmt Löwenzahn bei roten, geschwollenen Augen, Gelbsucht und Hepatitis, schmerzhaften Entzündungen in Blase und Prostata und Altersdiabetes.

Eigenschaften

gallebildend, gallenflussfördernd, nierenanregend, leberstärkend, stoffwechselanregend, antirheumatisch

Inhaltsstoffe

Taraxacin, Taraxanthin, Laevulin, Carotinoide, Cholin, Stärke, Saponine, Wachs, Eiweiß, Zucker, Inulin, Vitamine, Kieselsäure, Spurenelemente, vor allem Magnesium, Kalzium und Eisen