Rosskastanie

blutreinigend, blutstillend, hustenstillend, schleimlösend, schmerzstillend, venenwirksam, adstringierend, antibakteriell, durchblutungsfördernd, tonisierend

Rosskastanie | Acesculus hippocastanum | Sauerkeste, Wilde Kastanie, Gichtbaum, Kestebaum, Pferdekastanie

Ursprünglich stammt dieser Baum aus dem Balkan. Spätestens 1575 kam er von der Türkei nach Wien und wurde schnell zu einem beliebten Parkbaum in den europäischen Gärten.
Die Anwendung in der Volksheilkunde ist schon seit Langem üblich, denn man erkannte sehr bald, dass Rosskastanien mehr verstärkende Eigenschaften besitzen als andere Pflanzen. Das Gemisch der Saponine, das schmerzstillende Aescin, reduziert die Neigung zu Krampfadern. Durch die Inhaltsstoffe bilden sich Ödeme und venöse Stauungen zurück, die „schweren“ Beine, die auftreten, wenn sich das Blut staut, werden zurückgedrängt.

Hinweis

Es können in seltenen Fällen Übelkeit, Juckreiz aber auch Magenbeschwerden auftreten.

Anwendung Essenz innerlich

Lindert Husten, Keuchhusten, Erkältung und Fieber, Durchfall, Magenkrämpfe, Diabetes, Leberschwäche, Nervenschmerzen und unterstützt die Magen- und Darmschleimhäute.

Anwendung Essenz Äusserlich

Lindert Cellulite, Krampfadern, geschwollene Füße, Ekzeme und andere Hautprobleme wie Akne und Entzündungen, Wunden, offene Beine und Geschwüre, Venenerkrankungen und –Entzündungen, Gelenksschmerzen und Rheuma, Hexenschuss und Ischias, Arteriosklerose, Hämorrhoiden, bei Hautproblemen aller Art, Geschwüren und schlecht heilenden Wunden.

Feinstoffliche Wirkung

Stille des Geistes. Auch auf den feinstofflichen Ebenen putzt die Rosskastanie durch, sie verbindet was zusammengehört und organisiert Emotionen und Gedanken wieder so, dass sie praktisch und schnell verwendet werden können. Die Wirkung ist vergleichbar mit der Tätigkeit, wenn wir an einem Computer die Festplatte reinigen, alte Fragmente, die man längst nicht mehr braucht, alte Kopien, „Gerümpel“ in Herz und Hirn, die ein schönes Fließen be- oder verhindern werden entsorgt. So fühlt mach sich wieder frei und beweglich.

TCM

Die thermische Wirkung von Früchten und Rinde ist kühl, die zugeordneten Organe sind die Blutgefäße, die Gebärmutter und die Leber. Sie löst Leber-Stagnationen auf und wirkt im Blut. Sie stoppt Blutungen und als Hustenstiller wird sie in der TCM auch angewendet. Sie wird bei Verstopfung, Thrombosen, Krampfadern und Gicht eingesetzt.

Eigenschaften

blutreinigend, blutstillend, hustenstillend, schleimlösend, schmerzstillend, venenwirksam, adstringierend, antibakteriell, durchblutungsfördernd, tonisierend

Inhaltsstoffe

Glykoside, Ansulin, Flavonoide, Saponine (Aescin), Harz, Gerbstoffe, fette Öle, Bitterstoffe, Stärke, Magnesium, Cumarine