Wacholder

antibakteriell, blutbildend, blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, tonisierend

Wacholder | Juniperus communis var. phoenizea | Feuerbaum, Heide-Wacholder, Jachelbeerstrauch, Kaddig, Knirk(busch), Krametbaum, Kranawetsbaum, Kranewitten, Qekholder, Reckholder, Wachandel, Weckhalter, Wachtelbeerstrauch, Weihrauchbaum

Diese Wacholderbeeren wachsen auf der Insel Hvar in Kroatien und gelten als besonders wertvoll. Die zweijährigen Beeren genießen die Sonne an dem Ort mit den meisten Sonnenstunden in Europa.
Wacholderkur nach Sebastian Kneipp: Diese Kur dient zur Stoffwechselanregung und allgemeinen Stärkung. Man nimmt 1-mal täglich eine Beere gut zerkaut ein und steigert täglich um eine Beere bis fünfzehn Stück erreicht sind. Dann beendet man die Kur mit täglich einer Beere weniger.

Hinweis

Aufgrund der nierenanregenden Wirkung sollte Wacholder bei entzündlichen Erkrankungen der Nieren und in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Anwendung Essenz

Wacholder wirkt innerlich auf die Energieachse Dickdarm, Lunge und Augen. Die Essenz kann bei Darmproblemen, Heliobacter, Sodbrennen, COPD und „schwer Luft kriegen“ unterstützen.
Die Wacholderbeeren-Essenz kann bei Appetitlosigkeit, Mundgeruch, Leberschwäche, Diabetes (leichte Formen), nervösen Herzbeschwerden, Wassersucht, Bronchitis sowie Atembeschwerden unterstützen und die Beschwerden lindern.
Zusätzlich gelten die Wacholderbeeren als stoffwechselanregend und kreislaufstärkend, unterstützen zur Durchspülung bei Stein- und Blasenleiden, bei Verdauungsbeschwerden (Gastritis, Darmentzündung, Aufstoßen, Sodbrennen, Blähungen, Völlegefühl), zur Stoffwechselanregung bei Arthrose sowie bei Gicht und chronischen Hautbeschwerden.
Bei Stress und Überbelastung stärkt sie die Tätigkeit der Nebennieren.

Anwendung Öl

Besonders positive Anwendungen können wir bei schlecht heilenden Wunden und Zahnfleischentzündungen berichten. Sowohl die wundreinigende, als auch die  wundheilende Wirkung dieses Öls sind beeindruckend.
Es kann bei Erkältung (einfach ein bis zwei Tropfen neben und unter die Nase geben) seine antibakterielle Wirkung gut entfalten, man atmet im 15 Minuten wieder entspannter durch.
Es kann bei Kopfschmerzen, Migräne, Gereiztheit (ein bis zwei Tropfen auf die Schläfen geben), Menstruationsbeschwerden, Zahnfleischentzündungen, Krampfadern, Psoriasis unterstützend eingesetzt werden. Das Öl kann auch einen Muskelkater lindern.

Feinstoffliche Wirkung

Der Wacholder geht mit der Tarotkarte „Kraft“ konform, die dem Archetypus „Kampf mit dem Drachen“ entspricht. Widrigkeiten können das Leben schwer machen. Die Wacholderbeeren unterstützen, dass die eigene Kraft wieder richtig eingesetzt werden kann und sich damit Ärger und Kummer verabschieden.

TCM

Die thermische Wirkung ist warm, die zugeordneten Organe sind Gebärmutter, Magen, Dickdarm, Nieren und Blase. Wacholder vertreibt Kälte und Schmerzen und ist ein mildes Blutgerinnungsmittel. In der TCM verwendet man ihn bei Rheuma und Gicht, Nierenbecken-Entzündung, Reizblase und Ekzemen.

Eigenschaften

antibakteriell, blutbildend, blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, tonisierend

Inhaltsstoffe

Bitterstoff, Juniperin, Betulin, Kampfer, Zitronensäure, Flavone, Pentosan, Phosphor, Gallussäure, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Linolensäure, Mangan, Menthol, Oxalsäure, Terpineol, Umbelliferon, Zink, ätherisches Öl